Hohe Waldbrandgefahr im Landkreis Aschaffenburg

Hohe Waldbrandgefahr im Landkreis Aschaffenburg –

Hinweise zur Vermeidung von Bränden

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

aufgrund der sehr geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen sind unsere Wälder und Wiesen so trocken wie noch nie.

 

Die Gefahr von Waldbränden wird auf Grund der aktuellen Trockenheit weiterhin steigen und sollte daher nicht unterschätzt werden.

 

Folgende Hinweise sollten deshalb unbedingt beachtet werden:

  • Melden Sie Waldbrände sofort an die Feuerwehr unter Tel. 112.
  • In den Wäldern gilt ein gesetzlich normiertes Rauchverbot vom 1. März bis 31. Oktober, Art. 17 Abs. 3 Bayerisches Waldgesetz (BayWaldG).
  • Werfen Sie beim Auto- oder Bahnfahren keine Zigarettenkippen aus dem Fenster.
  • Im Wald oder in Waldnähe (bis 100 m) darf grundsätzlich gem. Ar.t 17 Abs. 1 S. 1 BayWaldG kein offenes Feuer/eine offene Feuerstätte ohne eine Erlaubnis der Gemeinde betrieben werden.
    Bei offenen Feuerstätten sind die von ihnen ausgehenden Gefahren besonders zu berücksichtigen; von leicht entzündbaren Stoffen müssen offene Feuerstätten mindestens 100 Meter entfernt sein.
  • Parken Sie Ihren PKW nicht auf trockenem Gras, da es sich am heißen Katalysator entzünden kann.
  • Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden.
  • Bei starkem Wind dürfen Feuerstätten nicht benutzt werden und das Feuer ist sofort zu löschen, § 4 Abs. 2 der Landesverordnung über die Verhütung von Bränden (VVB).
  • Die finanziellen Folgen für den Brandverursacher und die landeskulturellen Folgen für den Wald und für die Bevölkerung können enorm sein.
  • Offene Feuerstätten sind ständig unter Aufsicht zu halten und bei Verlassen der Feuerstelle müssen Feuer und Glut vollkommen erloschen sein, § 4 Abs. 3 VVB.
  • Waldbesitzer sollten Reisig und Restholz bei Waldbrandgefahr nicht verbrennen, sondern abtransportieren, häckseln oder einen Witterungsumschwung abwarten.

Drucken